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Premiere wird zu Sky

“Unser Wirtschaftssystem ist ein Gebilde von höchster und subtilster Differenziertheit bei grundsätzlicher Anarchie.”
Wilhelm Röpke

Man kennt ja Premiere. Deutscher Pay-TV-Sender, schreibt nur – und seit Jahren – rote Zahlen, hat stagnierende Kundenzahlen und bewegt sich sonst auch nicht wirklich. Aber was macht man in einer wirtschaftlich prekären Situation? Genau: Umbenennen. Die umbenennung kostet den Konzern gut 100 Millionen Euro.

Und das ist nocht nicht alles an Logik. Premiere Sky will auch mehr Kunden bekommen. Bis 2010 1 Millionen mehr und in den nächsten Jahren sollen sogar 20% Premiere Sky benutzen, also rund 16 Millionen Menschen. Und wie kommt man, laut den BWLern aus dem Umfeld von Rupert Murdoch, an mehr Kunden? Klar man erhöht die Preise.
Viele Fussball-Fans in Deutschland haben Jahrelang das Fussball-Paket gehabt. das hat so um die 12 Euro im Monat gekostet und man konnte Bundesliga schauen. Nun ist die Idee aber, dass alle, die Fussball schauen wollen, doch sicherlich auch den Kinderkanal oder Blue-Channel oder Serien schauen wollen. Also gibt es nun nur noch das Fussball-Paket in Verbindung mit dem Normalen Paket für schlaffe 35 Euro. Also hier steigert sich der Preis für die, die nur Fussball haben wollen, um über 100%. Klar so bekommt man sicherlich mehr Kunden…

Kann mir jemand die Logik erklären?

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2 Comments to Premiere wird zu Sky

  1. August 17, 2009 - 7:48 pm | Permalink

    Vermutlich gibt’s keine. Aber mich hat dieser ganze Pay-TV-Kram noch nie interssiert. Ich schaue ja schon kaum öffentlich rechtlich oder privat. Und diesen ganzen Paket- und Abo-Kram zu durchschauen war auch nicht gerade einfach. Ist das jetzt besser? Oder nur teurer? :)

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