Ich hab neulich einen Bericht in der Straßenbahn gelesen, in dem ganz schockiert darüber berichtet worden war, dass deutsche Schüler wenig bis nichts über die DDR wissen. “Die Schüler heut zu Tage lernen nicht richtig” ist irgendwie der Grund-Tenor der Studie.
Mich persönlich wundert dies Tatsache allerdings kein Stück. Okay, dass die Mauer nicht von Alliierten oder der BRD errichtet worden ist, kann man noch irgendwo aufgeschnappt haben. AUch dass WIlly Brandt nicht Kanzler der DDR war. Aber wenn ich mich Persönlich an meinen Geschichtsunterricht erinner, dann fällt mir nicht viel ein. In jedem Schuljahr wurd mindestens zu 3/4 der 2. Weltkrieg thematisiert. Dann hatte ich noch was über das Römische Reich und in der 11. Klasse nen Geschichtsüberblick der letzten 4000 Jahre.
1. Weltkrieg? Irgendwann im Nebensatz mal erwähnt, von wann bis wann der ging.
Nachkriegsgeschichte? die endet 1945. Manchmal vielleicht sogar noch ein wenig bis zum Mauerbau.
DDR? Nie auch nur ansatzweise besrochen.
Die Deutsche Geschichte würde, würde ich nur den Geschichtsunterricht als Grundlage nehmen, auf den Zeitraum von 1933 bis maximal 1961 beziehn. Mehr Deutsche Geschichte hatte ich nie. Und anscheinend scheint das ja kein Einzelfall gewesen zu sein. 2. Weltkrieg ist wichtig und sollte nicht vergessen und natürlich auch ausgiebig Thematisiert werden. Aber liebe Geschichtslehrer: Es gibt noch mehr als die 28 Jahre… Denkt dran.
By the Way: fast alles was in dem Bericht genannt wurde gehört ja zum allgemeinwissen, aber dass es in der DDR die Todesstrafe gab, ist mir gänzlich neu gewesen…
Ja, auch wenn ich Geschichts-LK hatte und einige Themen mehr behandelt habe, so würde ich den Geschichtsunterricht von 7-10 eher als spärlich bezeichnen.
Todesstrafe in der DDr ist mir auch neu, wenngleich ich auch nichts vom Gegenteil wusste. Denn was weiß ich überhaupt vom Rechtssystem der DDR^^ Ich weiß, es gab ne Menge IMs